Mach deine to-do Liste einfach anders

Die to-do Liste ist aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. An einem Ort werden alle Dinge zusammengefasst, die für das weitere Vorhaben wichtig sind. Und ist es nicht ein befreiendes Gefühl, wenn Punkt für Punkt von der Lise weg fällt?

Die to-do Liste – dein ständiger Begleiter

Welche digitale Lösung ich favorisiere, habe ich bereits im Artikel über to-do Listen beschrieben. Und doch merke ich, dass für manche Projekte das bloße Auflisten nach Priorität und Fälligkeit nicht immer zufrieden stellt.

Lange habe ich mich in diesen Fällen mit Listen herumgequält. Ich habe zusätzliche Zettel aufgeklebt, welche meine Listen ergänzten, Labels in der digitalen Liste verwendet und Zusatzlisten angelegt, bis ich bei einer handschriftlichen to-do Liste über das so nahe liegende stolperte.

Geh‘ die Liste anders an und…

Die Liste war in diesem Fall ausnahmsweise ein blankes Blatt Papier (normalerweise verwende ich nur linierte Blätter hierfür). Manche Begriffe verrutschten beim Beschriften und wie von selbst clusterten sich die Begriffe nach Zugehörigkeit. Geboren war meine erste to-do Mindmap!

„Was für eine Erkenntnis!“ magst du jetzt lächelnd denken. Und dabei weiß ich nicht, ob du dich wirklich freust, oder mich einfach nur belächelst, aber für mich war diese Erfahrung ein absoluter Meilenstein.

Insbesondere meine Projektplanung fällt mir nun viel leichter. Mindmaps tragen in diesem Fall zur zusätzlichen Visualisierung der to-dos bei. Dies geht sogar so weit, dass ich, wenn ich sie abrufen muss, meine to-dos mit dem Finger in der Luft abfahre und dann über diesen zurückgelegten weg wieder weiß, was dort stand. Das mag an einen bekannten Sci-Fi Film erinnern, in dem Verbrechen recherchiert wurden, bevor sie überhaupt geschahen, aber für mich funktioniert es.

Neuronen und to-do Listen

https://www.pexels.com/de/foto/augen-beleuchtung-dunkel-festhalten-818563/Und genau hier liegt der Kern in dem, was ich dir mitgeben möchte: Es muss für dich funktionieren. Solltest du hierbei auf abschätzige Meinungen stoßen, so hoffe ich, dass sie dir völlig egal sind. Die Neuronenvernetzung folgt auch keiner einfach abzuhandelnden Liste, sondern ist ein komplexes Netzwerk, das ständige Feuerwerke kreiert. Da bleiben eigentlich keine Einwände mehr zu entgegnen, denn es wird auf dem Blatt, oder in einer Mindmap App doch nur das widergegeben, was gerade in deinem Kopf passiert.

Finde deinen eigenen Stil

Viele Verbindungen lassen sich leichter erkennen, wenn du mit deiner to-do Liste deinem eigenen Weg folgst. Wenn dieser kreativ ist, ist das super. Wenn er logisch und in Listenform abgehandelt wird, ist auch das klasse. Mit verschiedenen Apps lassen sich beide Versionen realisieren und teilweise lässt es sich auch zwischen den verschiedenen Formaten wechseln.

Die Digitalisierung ist diesem Punkt gegenüber also völlig offen und dann kannst du es auch sein. Ich bin froh für mich diese Variante entdeckt zu haben und nicht zuletzt meine Kunden profitieren von ungewöhnlichen Denkansätzen und alternativen Lösungswegen, die ich auf diese Art und Weise bieten kann.

Mich interessiert aber vor allem, wie du deine to-do Liste führst. Welche Art verwendest du und wie gehst du bei der Erstellung deiner to-do Liste vor? Hinterlasse mir gern einen Kommentar.

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